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Jobs als Sozialarbeiter:in im Bereich der stationären Jugendhilfe

Jugendwohngruppe

Ein Praxisvergleich: Sozialarbeit im Jugendamt oder in einer Jugendwohngruppe (JWG) bei der INDEPENDENT LIVING Stiftung in Berlin.

 

Was kannst du erwarten? Was sind Vor- und Nachteile und was macht besonders viel Spaß?

 

[Jacky´s Erfahrungsbericht lesen ...]

Hallo ich bin Jacky und arbeite in einer Jugendwohngruppe (JWG) mit betreuungsfreien Zeiten und im Betreuten Einzelwohnen (BEW) bei der INDEPENDENT LIVING Stiftung im Betriebesteil Süd/Ost .

 

Die jungen Menschen, die in einer [JWG] oder im [BEW] leben, sind zwischen 15 bis 21 Jahre alt. Meine Arbeit ist sehr abwechslungsreich und immer wieder herausfordernd - das mag ich. Jeder Jugendliche hat natürlich seinen ganz eigenen Charakter, Problemlagen und Vorstellungen von der Zukunft. Hierauf individuell einzugehen und Lösungen zu finden, mit denen alle Beteiligten einverstanden sind, ist herausfordernd, aber auch sehr interessant.

 

Die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen (Jugendamt, Therapeut*innen, Behörden etc.) ist ebenso ein großer Teil meiner Aufgaben, wobei wir die Jugendlichen individuell und Schritt für Schritt immer mehr verselbstständigen und ihnen die Verantwortung für ihre Angelegenheiten zunehmend übertragen.

 

Mitsprache als Erfolgskonzept

In der Jugendwohngruppe müssen die Jugendlichen miteinander klarkommen und Themen, wie Sauberkeit und Ordnung oder die Geldeinteilung sind an der Tagesordnung. In der Arbeit mit den Jugendlichen allein, sowie in der Gruppe versuchen wir immer, Partizipation zu ermöglichen. Die Jugendlichen sollen mitentscheiden, wohin die nächste Gruppenreise geht, welche Aktivitäten wir miteinander unternehmen oder wie und wann die Wohnung geputzt wird. Mehr zu unserer Arbeit bzgl. Partizipation und Demokratie findest du [hier].

 

Der Unterschied zur Arbeit im Jugendamt

Besonders Spaß macht mir diese Arbeit, da durch die Begleitung der jungen Menschen, in schweren und guten Zeiten, eine engere Arbeitsbeziehung entsteht, wodurch oft große sowie kleine Fortschritte erzielt werden können.

Diese Nähe zu den jungen Menschen hat mir beispielsweise in der Arbeit im Jugendamt gefehlt. Besonders spannend ist auch der regelmäßige fachliche Austausch mit meinen Teamkolleg*innen und anderen Fachkräften, da hierdurch immer neue Sichtweisen auf den Fall mit eingebracht werden und Denkanstöße entstehen.

 

 

Kontakt:
Hast du Fragen, die du gerne von Sozialarbeiter*in zu Sozialarbeiterin stellen möchtest, helfe ich dir sehr gerne weiter. Ich freu mich von dir zu hören! Viele Grüße, Jacky

Mobil: 01590 - 443 85 91

Mail:


Hast du Lust auf diesen tollen Job? Bewirb dich einfach über das [Bewerbungsformular]

Betreutes Einzelwohnen

Als Sozialarbeiter in der Jugendhilfe? Das konnte ich mir während des Studiums nicht vorstellen. Nun arbeite seit ca. 18 Jahren in verschiedenen Angeboten der stationären Jugendhilfe bei der INDEPENDENT LIVING Stiftung in Berlin. Der Job ist sooo abwechslungsreich, einfach toll ...

 

[Nico´s Erfahrungsbericht lesen ...]

Hey, mein Name ist Nico

und ich arbeite im Betriebsteil Nord/ West. Nach meinem Studium der Sozialen Arbeit an der EHB habe ich im Jahr 2004 meine Arbeit bei Independent Living als Sozialarbeiter/ Sozialpädagoge im Betreuten Einzelwohnen begonnen. [Hier] findest du einen Überblick über unsere pädagogischen Arbeitsbereiche.

 

Warum ein Job in der Jugendhilfe?
Eigentlich war mir während des Studiums klar, dass ich nie im Jugendhilfebereich arbeiten möchte. Und doch bin ich nun schon über 18 Jahre beim Träger Independent Living an verschiedenen Orten in Berlin und in unterschiedlichen Funktionen tätig. Ich schätze an dieser Arbeit, dass es sehr abwechslungsreich ist. Kein Tag gleicht dem anderen. Mein Kollege Janosch meint dazu:

„Jugendhilfe ist wie ein 365-Tage-Weihnachtskalender. Du kannst jeden Tag ein Türchen öffnen und bist überrascht, was dich erwartet.“


Du weißt wovon ich rede und hast Lust auf diesen tollen Job. Bewirb dich einfach über das [Bewerbungsformular]!

 

Was aus dem Studium hilfreich ist?

Das Studium der Sozialen Arbeit ist aus meiner Sicht eine gute Grundlage, um im stationären Jugendwohnen oder auch im Bereich der ambulanten Hilfen arbeiten zu können. Hilfreiche Aspekte aus meinem Studium sind u.a.

  • Gesprächsführung
  • Verständnis wie Behörden arbeiten (Verwaltungsrecht)
  • Wissen über Bedürfnispyramide nach Maslow
  • Milieu und Zielgruppe
  • Verfahren der Hilfeplanung

 

Fachwissen ist nicht alles!

In unserem Job kannst du aber auch Fähigkeiten und Kompetenzen einbringen, die du sicherlich nicht an der Hochschule gelernt hast. Wir unterstützen z.B. je nach Bedarf auch mal durch kleinere handwerkliche Tätigkeiten wie Möbel aufbauen oder wir wissen, dies zu organisieren. Über die vielen Jahre meiner beruflichen Tätigkeit habe ich immer wieder etwas neues dazu gelernt- oft sogar von den jungen Menschen und Familien mit denen ich zusammengearbeitet habe.

Unsere Zeit und Aufgaben organisieren wir dabei abgestimmt entsprechend den Bedarfen der jungen Menschen oder Familien, selbständig und flexibel. Langeweile kommt ganz sicher nicht auf!

 

Eine stabile, belastbare Persönlichkeit ist neben dem Fachwissen sicher von Vorteil, denn die Arbeit ist nicht nur rosarot, sondern kann nicht zuletzt durch die Verantwortung auch anstrengend und fordernd sein. Meiner Erfahrung nach werden Arbeitsbelastungen getreu dem Motto „einer für alle, alle für einen…“ vom Team und vom Betrieb geteilt und kompensiert. Independent Living stellt sich proaktiv den Herausforderungen und steht hinter jede:r Mitarbeiter:in. Die Teilnahme an Supervision ist für uns ein wichtiges Qualitätskriterium. Darüber hinaus haben wir gute [Netzwerke und Allianzen].

 

Wird Fort- und Weiterbildung unterstützt?

Für spezielle Themen habe ich mich, wie viele meiner Kolleg:innen berufsbegleitend je nach Interesse fortgebildet. Dies wird in unserem Träger geschätzt und unterstützt. In unseren Teams gibt es so beispielsweise Expert:innen für Partizipation, Schuldner:innenberatung, Sucht, Medienkompetenz, systemische Therapie, Sozialmanagement, Traumatherapie uvm.

[Weitere Benefits und Arbeitgeberleistungen findest Du hier.]

 
Fazit: sinnstiftende und verantwortungsvolle Arbeit

Ich könnte noch so viel von der Arbeit berichten, will es aber dabei belassen. Mein Fazit: Sozialarbeit mit jungen Menschen und Familien ist definitiv eine sinnstiftende und verantwortungsvolle Arbeit. Wenn junge Menschen oder Familien unsere Unterstützung nicht mehr benötigen, dann ist unser Job erledigt. Wenn sich sogar ehemalige Bewohner*innen oder Familien nach vielen Jahren wieder bei uns melden und sich für die Unterstützung bedanken, dann haben wir vieles gut und richtig gemacht.

 

Kontakt
Gern stehe ich dir für Fragen zur Verfügung.

Mobil: 0170- 862 70 57

E-Mail: